Unsere Haus­ord­nung

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Haus­re­geln

All­ge­mein: 
Ich ver­halte mich im Umgang mit mei­nen Mit­men­schen stets respekt­voll, freund­lich und sach­lich. Dif­fe­ren­zen wer­den kei­nes­falls laut­stark oder hand­greif­lich inner­halb des Zoll­hau­ses aus­ge­tra­gen, sonst werde ich tem­po­rä­res oder kom­plet­tes Haus­ver­bot bekommen.

Ein­hal­tung von Abspra­chen:
An den Putz­ta­gen mei­ner Gruppe (2x wöchent­lich), ziehe ich mor­gens bis 9.00 Uhr meine Bett­wä­sche ab und lege diese zusam­men mit mei­nen Hand­tü­chern vor meine Zim­mer­tür. Außer­dem sammle ich mei­nen kom­plet­ten Müll aus dem Zim­mer zusam­men und schmeiße ihn in den Müll­ei­mer und stelle die­sen auch vor meine Zimmertür.

Früh­stück:
Ich ver­pflichte mich, die Stühle, Tische und Räum­lich­kei­ten immer ordent­lich zu hin­ter­las­sen. Geschirr und Müll werde ich selb­stän­dig aufräumen.

Es gibt Früh­stück von Mo-Fr von 07:00-10:00 Uhr und Sa-So von 08:00-11:00Uhr, wäh­rend der Zeit ist Tee inklu­sive, ab 10:00/11:00Uhr, nach der Früh­stück­zeit kos­tet der Tee 1,80€ und auch das Obst muss ich dann bezahlen.

Müll­ent­sor­gung:
Der Müll ist in den Zim­mern, Öffent­lich­keits­be­rei­chen und vor und hin­ter dem Zoll­haus in den dafür vor­ge­se­he­nen Eimern zu ent­sor­gen und ggf. zu tren­nen (Papier, Plas­tik, Rest­müll). Ich ver­pflichte mich, mich daran zu halten.

Nacht­ruhe
Ich ver­pflichte mich, mich an die Nacht­ruhe zu hal­ten und so keine ande­ren Per­so­nen zu stö­ren. Laute Musik, laute Gesprä­che und andere Geräu­sche, die außer­halb des Zim­mers zu hören sind, sind ab spä­tes­tens 22:00Uhr Inner­halb der Woche und ab 23:00Uhr am Wochen­ende verboten.

Zu den Zei­ten der Nacht­ruhe kann es zeit­lich begrenzte Aus­nah­men wie z.B. den Fas­ten­mo­nat Rama­dan geben, die dann von den Betreu­ern genau fest­ge­legt und erklärt werden.

Nicht­rau­cher / Rau­cher
Das Zoll­haus ist ein Nichtraucher-Haus. Rau­chen ist nicht gestat­tet. Ein­zige Aus­nahme für Erwach­sene ist die kleine Rampen-Außenterrasse an der Rück­seite des Gebäu­des. Das Rauch­ver­bot gilt auch für Was­ser­pfei­fen und ähnliches.

Wer durch Rau­chen oder Feuer die Brand­mel­de­an­lage fahr­läs­sig aus­löst, hat die Fol­ge­kos­ten in Höhe von 417,00 € zzgl. Pau­schale von 50,00 € des auto­ma­tisch ein­ge­lei­te­ten Feu­er­wehr­ein­sat­zes zu tra­gen. Die­ses gilt eben­falls bei Demon­tage eines Brandmelders.

In dem Fall, dass die Not­fall­hot­line infor­miert wird, berech­nen wir 10,00€

Wenn bei­spiels­weise durch Geruch oder Asche fest­ge­stellt wird, dass in den Zim­mern geraucht wurde, wird eine Gebühr von 50,00€ erho­ben, die ich selbst von mei­nem Taschen­geld bezah­len muss.

Ver­zehr von Spei­sen
Das Anschlie­ßen von Küchen­ge­rä­ten (Mikro­wel­len, Was­ser­ko­cher o.ä.), ist aus Sicher­heits­grün­den nicht gestat­tet. Des Wei­te­ren ist es nicht erlaubt, mit­ge­brach­tes Essen wäh­rend der Öffnungs­zei­ten (7:00-18:00, ggf. bei Ver­an­stal­tun­gen erwei­tert) im öffent­li­chen Bereich (Lobby) zu ver­zeh­ren. In die­ser Zeit kann das Essen aber im dafür vor­ge­se­he­nen Gemein­schafts­raum ver­zehrt werden.

Sau­ber­keit / Pflege der Ein­rich­tun­gen / Beschä­di­gun­gen
Die Zim­mer wer­den mir in einem sau­be­ren, stän­dig auf Funk­tio­na­li­tät über­prüf­ten Zustand über­ge­ben.
Darum ver­pflichte ich mich, die Zim­mer und ihre Ein­rich­tun­gen pfleg­lich zu behan­deln und ordent­lich zu ver­las­sen. Tech­ni­sche Defekte und/oder Beschä­di­gun­gen sind bei den Mit­ar­bei­tern der Aka­de­mie zu mel­den und wer­den umge­hend an Mit­ar­bei­ter des Zoll­haues weitergegeben.

Mut­wil­lige Beschä­di­gun­gen wer­den in Rech­nung gestellt, die ich dann von mei­nem Taschen­geld selbst bezah­len muss.

Beim Ver­las­sen des Zim­mers über­prüfe ich, dass die Fens­ter geschlos­sen sind, das Licht und jeg­li­che elek­tri­schen Geräte aus­ge­schal­tet sind.

Ver­hal­ten in der Lobby:
Ich ver­pflichte mich, mich immer ange­mes­sen zu ver­hal­ten und keine ande­ren Gäste in irgend­ei­ner Weise zu stö­ren, bei­spiels­weise durch laute Musik (diese ist nur mit Kopf­hö­rern gestat­tet). Die Lobby ist ordent­lich zu ver­las­sen. Es bleibt nichts auf den Fens­ter­bän­ken lie­gen, der Müll wird ent­sorgt und die Möbel wer­den nur in ihrer eigent­li­chen Funk­tion genutzt, nicht dau­er­haft umge­stellt, beschmiert o.Ä.

Nut­zung der Zim­mer:
Die Nut­zung der Zim­mer ist aus­schließ­lich den Jugend­li­chen der Aka­de­mie und deren Mit­ar­bei­tern bzw. den Mit­ar­bei­tern des Zoll­hau­ses erlaubt. Eine Aus­nahme stellt die Besu­cher­re­ge­lung (siehe nächs­ter Punkt) dar. Der öffent­li­che Bereich endet bei den nur mit Zim­mer­karte zu öffnen­den Flur­tü­ren. Es sind keine Über­nach­tungs­gäste gestattet.

Gegen­sei­tige Besu­che der Bewoh­ner des Zoll­hau­ses unter­ein­an­der sind erlaubt. Jede Art von Mischen der Geschlech­ter auf den Zim­mern ist ver­bo­ten.

Besu­che:
Es ist mir erlaubt, bis 20:00 Uhr Besuch von Freun­den zu bekom­men, die selbst nicht im Zoll­haus woh­nen. Diese Besu­che muss ich aber am Vor­tag bei den Betreu­ern anmel­den, damit diese den Besuch dann den Mit­ar­bei­tern des Zoll­hau­ses mel­den kön­nen. An dem Besuch­tag selbst muss ich den Besuch dann bei den Betreu­ern an- und abmel­den. Für jed­we­den von mei­nen Gäs­ten ange­rich­te­ten Scha­den werde ich haften.

Eingang/Aussentüren:
Das Zoll­haus ist über die Ein­gangs­tür (Rampe vorne) und seit­lich (Ter­rasse) ganz­tä­tig zu betre­ten. Wäh­rend der Öffnungs­zei­ten der Lobby (07:00 bzw. 08:00 bis 18:00 oder ggf. län­ger bei Ver­an­stal­tun­gen) ist auch die­ser Ein­gang geöff­net. Außer­halb der Zei­ten ist der Lob­by­ein­gang geschlos­sen. Die hin­tere Tür ist geschlos­sen zu hal­ten. Das Ein- und Austei­gen durch die Fens­ter ist nicht gestattet.

Zoll­haus meet and sleep


All­ge­meine Regeln für die Jugend­li­chen der Aka­de­mie Lothar Kannenberg

Wasch­zei­ten: Jede der ins­ge­samt vier Grup­pen hat ein­mal in der Woche einen Wasch­tag. An dem Tag, an dem meine Gruppe Wasch­tag hat, kann ich meine Kla­mot­ten waschen. Ich ver­pflichte mich, mich in die­sem Fall bei den Betreu­ern dazu anzu­mel­den und die Wasch­ma­schine und den Trock­ner in der bes­ten Weise zu nutzen.

Sport: Jeder Jugend­li­che hat bei Inter­esse das Recht auf eine Mit­glied­schaft in einem Sport­ver­ein seiner/ ihrer Wahl im Wert von 20,00 Euro. Jede Art von Aus­stat­tung für die ent­spre­chende Sport­art muss ich hin­ge­gen von mei­nem Taschen­geld selbst finan­zie­ren. Ich ver­pflichte mich, mich bei Inter­esse an meine/n Betreuer/in zu wen­den und eine Mit­glied­schaft nur mit dessen/ deren Ein­ver­ständ­nis abzuschließen.

Schule: Ich ver­pflichte mich, im Falle eines vor­han­de­nen Schul­plat­zes, meine Schule regel­mä­ßig zu besu­chen. Sollte ich krank oder aus ande­ren akzep­ta­blen Grün­den wie wich­ti­gen Ter­mi­nen nicht in der Lage sein, an einem bestimm­ten Tag zur Schule zu gehen, so ver­pflichte ich mich, dies den Betreu­ern bis spä­tes­tens 10:00 Uhr mit­zu­tei­len. Sollte ich es ihnen erst spä­ter mit­tei­len, ist mir bewusst, dass ich defi­ni­tiv keine Ent­schul­di­gung von ihnen für meine Fehl­zeit erhal­ten werde.

Deutsch­kurs: Die Jugend­li­chen kön­nen grund­sätz­lich ent­schei­den, ob sie an einem Deutsch­kurs teil­neh­men möch­ten oder nicht. Sobald ich mich jedoch für einen Kurs anmelde, ver­pflichte ich mich, die­sen regel­mä­ßig zu besu­chen. Ich ver­pflichte mich, mich bei Krank­heit oder sons­ti­gen nach­voll­zieh­ba­ren Hin­de­rungs­grün­den recht­zei­tig bei den Betreu­ern abzu­mel­den. Des Wei­te­ren ist mir bewusst, dass ich bei wie­der­hol­ter unent­schul­dig­ter Abwe­sen­heit an wei­te­ren Kur­sen nicht mehr teil­neh­men wer­den darf.

Aus­gangs­zei­ten: U16: in der Woche bis 20:00 Uhr und am Wochen­ende bis 22:00 Uhr; U18 in der Woche 22:00 Uhr, am Wochen­ende 24:00 Uhr.

Ver­pfle­gung: Zur Ver­pfle­gung habe ich jeden Tag das Recht auf 5 Euro für ein Mit­tag­es­sen (wöchent­li­che Aus­zah­lung) und eine Essen­s­karte für ein Gericht und ein Getränk in den Restau­rants, mit denen die Aka­de­mie einen Ver­trag abge­schlos­sen hat. Für die Aus­gabe die­ser Essen­s­karte muss ich selbst unter­schrei­ben. Ich bin mir außer­dem bewusst, dass eine rück­wir­kende Aus­gabe der Essen­s­kar­ten nur für zwei Tage mög­lich ist

Gel­der: Jeden Don­ners­tag wer­den eine Vor­schuss­zah­lung von Taschen­geld (15 Euro) und die Zah­lung von Ver­pfle­gungs­geld (35 Euro) getä­tigt. Am ers­ten Don­ners­tag jedes Monats wer­den zudem ein­ma­lig Beklei­dungs­geld (34 Euro) und Hygie­ne­geld (15 Euro) aus­ge­zahlt. Ich bin mir bewusst, dass ich für jede Aus­zah­lung unter­schrei­ben und für den Kauf von Klei­dung Belege bei den Betreu­ern vor­le­gen muss. Sollte ich dies nicht tun, haben die Betreuer das Recht, mir die Aus­zah­lung des Beklei­dungs­gel­des im fol­gen­den Monat zu verweigern.

Abwe­sen­heit vom Zoll­haus: Ich ver­pflichte mich, jede Abwe­sen­heit, die über die übli­chen Aus­gangs­zei­ten hin­aus­geht, mit den Betreu­ern vor­her zu bespre­chen. Ich bin mir außer­dem bewusst, dass ich für jede Über­nach­tung außer­halb des Zoll­hau­ses vor­her eine Erlaub­nis der Betreuer sowie mei­nes Vor­mun­des benö­tige. Um diese zu erlan­gen, muss ich ihnen die genaue Adresse mei­nes Auf­ent­halts­or­tes, die Anzahl der Tage des Auf­ent­hal­tes und die Kon­takt­da­ten der Per­son nen­nen, bei der ich mich auf­hal­ten möchte.

Abwe­sen­heit U16: Sollte ich unter 16 Jahre alt sein, ver­pflichte ich mich, mich jedes Mal vor Ver­las­sen des Zoll­hau­ses bei den Betreu­ern ab- und bei der Rück­kehr wie­der anzumelden.

Ein­hal­tung von Ter­mi­nen: Ich ver­pflichte mich, alle mit mir und für mich ver­ein­bar­ten Ter­mine einzuhalten.

Team­sit­zung: Jeden Sonn­tag gibt es um 11:30 Uhr eine Sit­zung mit den Betreu­ern. Die erste halbe Stunde dafür ist für ALLE Jugend­li­chen ver­pflich­tend, da hier Ange­le­gen­hei­ten bespro­chen wer­den, die alle betref­fen. Direkt im Anschluss hat jede Gruppe ein­mal im Monat eine Sit­zung, in der Ange­le­gen­hei­ten bespro­chen wer­den, die spe­zi­ell diese Gruppe betreffen.

Kon­se­quen­zen: Ich bin mir bewusst, dass jede Art von schlech­tem Beneh­men oder Ver­stö­ßen gegen die auf­ge­führ­ten Punkte von den Betreu­ern an mei­nen Vor­mund und Case­ma­na­ger wei­ter­ge­lei­tet wird und, dass dies einen nega­ti­ven Ein­fluss auf die Aus­wahl mei­ner spä­te­ren Wohn- und Lebens­si­tua­tion haben kann und wird.