Bremen tanzt in den Mai27. April 2017

Viele Locations bieten den Bremern und Besuchern aus dem Umland alljährlich die Chance, ausgelassen in den 01. Mai herein zu feiern und zu tanzen. Mit dem Tanz in den Mai, auch bekannt als Walpurgisnacht, haben alle Feierwilligen an diesem Tag die Qual der Wahl. Neben der geeigneten Location gehören leckere Maibowle, viel Musik und Tanz dazu. Wo kann in Bremen gefeiert werden? In der Aladin Music Hall & Tivoli, im Modernes mit trashigen Songs von den 70ern bis heute, beim Höfenfest oder Haus am Walde, im LichtLuftbad im Stile der mystischen Walpurgisnacht, in der Lounge im Park oder im Kulturzentrum Lagerhaus.

http://www.blog.zollhaus-bremen.de/aktuelle-party-tipps/

Weihnachtszeit30. November 2016

Weihnachtszeit

Wir freuen uns auf die Weihnachtszeit :)

Weihnachten im Zollhaus

Weihnachtsbäumchen

Tannenbaum im Foyer

Kugeln aufhängen

Es weihnachtet

Wir suchen Teamplayer11. Oktober 2016

Sorry, wir sind komplett.

Besuch von Vilsa Brunnen, Bruchhausen-Vilsen06. Oktober 2016

Besuch von Vilsa Brunnen, Bruchhausen-Vilsen

In einer Gruppe von 20 Personen besuchten wir in den Sommerferien das Unternehmen Vilsa Brunnen, eine moderne Produktionsstätte für Mineralwasser und alkoholfreie Getränke. Das in 4. Generation erfolgreich geführte Familienunternehmen zeigte sich von der 1. Minute an sympathisch, engagiert und kompetent. Sehr freundlich begrüßte uns Frau Meyer, die auch später die Führung leitete. Ihre Überzeugung und Begeisterung für das Unternehmen übertrug sich sofort auf unsere Gruppe. Der von einem Film begleitete Vortrag informiert uns auf nicht zu komplizierte Weise über die Historie, aktuelle Zahlen sowie Unternehmensgrundsätze und Visionen. Währenddessen konnten wir die Vielfältigkeit de Produktpalette probieren, sehr viele leckere Geschmacksrichtungen wurden verglichen. Zu den Favoriten gehörten die Sport Schorle, Limette und Maracuja Limonade und Vilsa Spritzer.

Während der anschließenden Führung beeindruckte uns die Größe des Unternehmens und die Menge der täglichen Leistung. Der Aufwand, der betrieben wird, um z.B. die tadellose Reinigung der Flaschen zu gewährleisten, versetze uns durchaus in Erstaunen. Nach ca. 2,5 Stunden waren wir happy über diesen Besuch und wurden sogar noch mit einer Tasche, gefüllt mit kleinen Abschiedsgeschenken, überrascht.

Ein herzliches Dankeschön an das Unternehmen Vilsa-Brunnen und Frau Meyer für die herzliche Gastfreundschaft.

Du bist was Besonderes26. September 2016

Du bist was Besonderes

Schon der Titel deutet auf eine emotionale Aufführung hin, und sie war mehr als das: ehrlich, aufwühlend, aktuell und berührend. Zur Neuinszenierung von "Du bist was Besonderes" war das Theater XI in der Faulenstrasse sehr gut besucht. Es war eher eine kleine Premiere, denn 6 Jungs aus unserem "Zollhaus" spielten in der szenischen Collage mit dem Thema Migration mit. Asad, Abdulkarim, Ismaeel, Khaled, Mustafa und Osama spielten mit soviel Gefühl, dass den Zschauern z.T. Tränen in den Augen standen. Beeindruckend zu beobachten war auch, wie die gesamte Truppe von jungen Frauen und jungen Männern so gut zusammengewachsen ist und vertraut und respektvoll miteinander umgeht. Wer es an diesem Wochenende nicht geschafft hat: es gibt noch zwei weitere Termine _ Freitag, 21.10.20 Uhr, Sonntag, 23.10. 18 Uhr...oder siehe einfach unter .http://integrationdkunst.de/spielplan.html

Ein großer Dank gilt der Regisseurin und Gründerin des Theaters Kira Petrov für Ihr empathisches Engagement und ihre professionelle Arbeit.

Frau Dökel und ihre 60 Jungs05. September 2016

Frau Dökel und ihre 60 Jungs - Wie das Zollhaus zum Zuhause für jugendliche Flüchtlinge wurde

Wie das Zollhaus zum Zuhause für jugendliche Flüchtlinge wurde

Bericht aus dem Weser Kurier von
Anke Velten 05.09.2016

Überseestadt. „Guten Abend, mein Name ist Ismaeel. Ich bin Ihr Gastgeber“, sagt der höfliche junge Mann mit dem kupferroten Pferdeschwanz und leitet seine Gäste an die große quadratische Tafel. Die Gastgeber kennen ihre Gäste noch nicht. Aber man wird sich gleich kennenlernen. Und das ist mindestens genau so aufbauend und wohltuend wie das Essen.

Obwohl: Das wird gut, das kann man schon riechen. Wir sind in der Küche des Zollhauses im Kaffeequartier, das ein schönes junges Hostel war, und dann eine noch viel schönere junge Wohngemeinschaft geworden ist, findet Hausherrin Ulrike Dökel.

GEDECKTER TISCH

Einmal pro Woche bereitet eine wechselnde internationale Gruppe gemeinsam mit Hostel-Mitarbeiterin Rebecca Schowe die Gerichte ihrer Heimat in der Hotelküche zu. Und seit einiger Zeit sind an einem Abend im Monat Gäste dazu eingeladen. An jedem ersten Donnerstag heißt es seitdem „Das Zollhaus kocht!“, und um 19 Uhr wird im kleinen Kreis am großen Tisch gemeinsam gegessen.

Diesmal steht Azad am Herd, in einer großen Kasserolle simmert ein kurdisches Gemüsegericht vor sich hin, das er „Gaaganli“ nennt. Darin sind Kartoffeln, Zucchini, Auberginen und dieses andere – „Blumenkohl heißt das“, springt Ismaeel ein. In der Pfanne brutzeln Fleischspieße, in einer anderen brät dünnes Fladenbrot knusprig braun: Es wird als Vorspeise mit einer Joghurtsauce serviert, erklärt Vidl. Ali schneidet derweil Gurken, Tomaten und Paprika zu feinen Würfeln. Die Küchencrew, das sind diesmal vier Jugendliche aus Syrien und dem Irak im Alter zwischen 16 und 18 Jahren, „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ im Behördendeutsch – Ulrike Dökel sagt: „unsere Jungs“.

Vor zwei Jahren hatte die Sozialbehörde im Zollhaus angefragt, ob man sich dort vorstellen könne, jugendliche Flüchtlinge aufzunehmen. Man konnte. Im Dezember 2014 zogen dort die ersten Zwölf ein, anfangs neben dem laufenden Betrieb im 110-Betten-Haus. Das ungewöhnliche Miteinander lief sehr gut, erzählt Ulrike Dökel. „Wir haben die Jungs sofort ins Herz geschlossen.“ Die „tollen“ Hotelgäste, viele Geschäfts­leute darunter, hatten keinerlei Berührungsängste. Doch der Bedarf an Unterbringungs­möglichkeiten stieg. Die Entscheidung, das Haus komplett zur Betreuungseinrichtung umzuwandeln, „die haben wir hier alle ­gemeinsam getroffen“, sagt die Hotelchefin. Seit fast einem Jahr wohnen nun 60 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren im Zollhaus, zusammen mit den Pädagogen der Akademie Lothar Kannenberg, einem anerkannten Träger der Jugendhilfe.

Ulrike Dökel und ihre Mitarbeiter haben sich aber nie aus dem Haus verabschiedet. Dass das Bistro weiter in Betrieb bleibt, war allen wichtig: Das Zollhaus sollte nach außen offen und zugänglich sein. Und die Mitarbeiter haben dankbare neue Aufgaben gefunden. Hausmanager Jan Spindler ist zusätzlich zum Fußballmanager aufgestiegen. Er hat das Zollhaus-Team gegründet, das regelmäßig trainiert und Ambitionen in der Bremer „Wilden Liga“ hat. Der Co-Trainer heißt Thomas Dökel und hat sich mit einem der Spieler so gut angefreundet, dass er nun auch die  Mentorenschaft für den Jungen aus Gambia übernommen hat, erzählt seine Ehefrau. Hotelfachfrau Rebecca hat, wie gesagt, das Kochprojekt ins Leben gerufen, eine weitere Mitarbeiterin bietet einen wöchentlichen Kunst-Abend an.

Auch Musik wird gemacht: Dafür holte sich das Zollhaus niemand Geringeren als den Musiker und Schauspieler Pago Balke ins Haus. Mit dem selbst komponierten mehrsprachigen Song „Zollhaus-Boys“ trat der Hausfreund mit der Hausband schon beim Diversity-Preis im Weser-Stadion und bei der Eröffnung des Porthotels öffentlich auf. Im Dezember des vergangenen Jahres feierten 80 Zoll­haus-Bewohner und Zollhaus-Mitarbeiter zu­sammen Weihnachten, im März wurde das Osterfest begangen – nach einem gründ­lichen gemeinsamen Frühjahrsputz und selbstverständlich mit selbst gefärbten Eiern.

Und als das Zollhaus diesmal wieder kochte, konnten die Gäste nicht nur richtig gut essen, sondern auch erfahren, dass der 16-jährige Azad mit den Grübchen und den verschmitzten Augen Eltern und drei kleine Brüder im schwer getroffenen Kobane zurückgelassen hat. Dass der 18-jährige Ali in die Europaschule geht und Informatiker werden möchte, dass Ismaeel „vor einem Jahr und sieben Tagen“ mit seinem Cousin aus Aleppo geflohen ist und das berufliche Gymnasium der Schule an der Alwin-Lonke-Straße besucht.

Die Gäste konnten darüber staunen, wie harmonisch 60 ausgewachsene Teenager unter einem guten Dach wohnen können. „Hier gibt es keinen Streit“, sagt Azad. „Polizei haben wir hier noch nie gesehen.“ Sie konnten die Jugendlichen fragen, wie es ihnen in Bremen ergeht und ihren Familien zu Hause, sich beim Smalltalk über Interessen, Hobbys, Wünsche und Pläne austauschen, sich sogar gegenseitig Witze erzählen und miteinander viel lachen. Und sie waren dann vielleicht so berührt wie die Bremerin, die sich nach dem letzten Abendessen spontan entschloss, Mentorin zu werden.

Integration, sagt Ulrike Dökel, ist ein viel strapaziertes Wort, aber wenn der Kontakt ganz alltäglich und selbstverständlich wird, funktioniert sie ganz von allein. Und dann können alle nur profitieren. „Wir bekommen so viel zurück, lernen so viel“, erklärt die Unternehmerin und Mutter zweier Töchter. Sich karitativ einzubringen, das hatte sie eigentlich schon so lange vor, erzählt sie. „Aber ich war immer selbstständig, habe immer viel gearbeitet – es fehlte die Zeit.“ Als sich dann im Zollhaus die Gelegenheit ergab, sei das „wie ein Geschenk“ gewesen, sagt Ulrike Dökel. „Aber was ich damals nicht wusste: Dass es so ein großes Geschenk ist.“

Am Donnerstag, 6. Oktober, wird wieder im Zollhaus gekocht. Die Teilnahme ist kostenlos, wer möchte, darf aber gerne eine Spende hinterlassen. Der Tisch ist für maximal zehn Gäste gedeckt, um eine rechtzeitige Anmeldung wird gebeten über die E-Mail-Adresse rebecca.schowe@zollhaus-bremen.de.
„Wir haben die Jungs sofort ins Herz geschlossen.“ Hausherrin Ulrike Dökel
Foto von Ulrike Dökel aus dem Weser Kurier von Robert Scheitz.

Link zum Artikel:

Charta of Diversity17. August 2016

Charta of Diversity

Inzwischen ist das Musiker-Quartett um Pago Balke qualitativ und quantitativ gewachsen. Das konnten die Zuhörer der „charta der diversity“ am Abend des 15.  August live erleben. Das selbst komponierte, deutsche Stück wurde wieder mit viel Leidenschaft vorgetragen, 3 Strophen in der jeweiligen Landessprachen Arabisch, Kurdisch und Persisch. Ergänzt um  Noor und Ali, die als background-Chor auftraten, wirkten Azad, Bilal, Ismael und Shivan schon fast wie gestandene Profis. Wir sind dankbar, dass Pago Balke auch weiterhin mit seinem Spirit und seiner Musik dem Zollhaus treu bleibt.

Sonnenplätzchen vorm Zollhaus06. März 2014

Sonnenplätzchen vorm Zollhaus

Endlich ist es wieder soweit:

vor unserer Tür warten die Stühle in der Sonne auf euren Besuch.....kommt einfach rum auf ein Eis, einen Kaffee oder eines unserer leckeren Süppchen!

Bremen App für alle20. Februar 2014

Ein neues Bremen App bietet die Möglichkeit, alles über die schöne Stadt, ihre bewegte Vergangenheit und ihre Sehenswürdigkeiten zu erfahren.

Einfach kostenlos downloaden und schon könnt ihr bei einem Stadtrundgang die für euch interessanten Punkte anwählen und alles Wissenswerte darüber erfahren.

Auf die virtuellen Besucher warten dann Hörfunkbeiträge und Texte von Radio-Bremen und anderen Autoren. Bremer Schüler lieferten ebenfalls geschichtliche Hintergrundinfos für das App im Rahmen des Internetportals "Erinnern für die Zukunft".  Die Schüler der Oberstufe in Findorff waren auch die „Versuchskaninchen“ für die ersten Versionen des Apps, bevor dieses zum Herunterladen freigegeben wurde. Das App soll Geschichte für alle lebendig werden lassen.

Molymag14. Februar 2014

Molymag

Wir sehen ein Schiff, ein Kamel, eine Sonne, Wolken, einen Vogel und Sterne im Molymag-Bild dieser Gäste - was seht ihr?